Am besten schauen Sie sich ein
mögliches Partnerunternehmen nach den folgenden Kriterien an:
- Verdienst muss auch möglich sein, ohne
dass man weitere Teilnehmer werben muss.
- Der Verkauf von Waren an Endkunden muss
möglich sein, nicht nur vom Anbieter in die Struktur.
- Es darf keine Zwangsabnahme von Waren
zum Eigenverbrauch geben.
- Es darf keine Abnahmeverpflichtung
geben.
- Für die Werbung neuer Teilnehmer darf
es keine Provision geben, nur auf Warenumsätze.
- Eingezahlte Beträge neuer Teilnehmer dürfen
nicht auf frühere Teilnehmer umverteilt werden.
- Es muss ein Produkt vertrieben werden,
dass sich für den Endkunden eignet, also marktfähig ist.
- Es darf keine hohe Erstabnahme von Waren
oder Lagerhaltung verlangt werden.
- Die Rücknahme von Waren durch das
Unternehmen muss möglich sein.
- Es dürfen keine hohen
Verdienstversprechen oder gar Garantien abgegeben werden.
Weitere Hinweise finden Sie auf unserem
Portal in der Rubrik
"Wissenswertes" oder bei den Verbraucherzentralen.
Die IHK Berlin (Industrie und
Handelskammer) hat es in einem Artikel in der Zeitschrift "Berliner
Wirtschaft" bereits
im Juni 2002 wie folgt auf den Punkt gebracht, bei welchen Gegebenheiten
man Abstand nehmen sollte:
- Gibt es eine vertragliche Abnahmeverpflichtung für Waren oder Leistungen?
- Erhält man Kopfprämien für die Anwerbung neuer Vertriebspartner?
- Bekommt man Waren oder Leistungen nur dann günstiger (z.B. zum Einkaufspreis),
wenn man selbst neue Mitglieder ins Geschäft bringt?
- Gibt es eine Pflicht neue Vertriebspartner zu werben oder kann
man "Einzelkämpfer" bleiben?
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